Heilig. Heilig? Formen des Kultes

18. Juli – 15. August 2004

KunstRaum Weißenohe e.V.

Klosterstraße 20,  91367 Weißenohe

 
Grenzenlos_Wandel_der_Heimat.html

Heilig. Heilig? Formen des Kultes

18. Juli – 15. August 2004


Wenn die Kunst ein Labor für letzte Geheimnisse und tiefste Gründe ist, dann richtet sie ihren Blick auf die immer wieder aufs Neue leidenschaftlich erlittenen wie auch genossenen Konfrontation des Menschen mit den Essenzen und Attributen seiner Existenz.


Der Tod ist gewöhnlich, das Heilige außergewöhnlich. Das Außergewöhnliche des Heiligen gründet im Unveränderlichen, das Vergehend-Einzelne Überdauernde. Es ist das Leben über den Tod des Einzelnen hinaus, verkörpert im Kollektiv, das im Heiligen, in gemessener, auratischer Distanz, sich anschaut, sich seiner inne wird. Dem Statuarischen werden Statuten und Statuen gewidmet. Denn jenes Anschauen des Heiligen ist, tabuistischer Ethik entsprechend, streng geregelt. Es wird ritualisiert in positiven Kulten, die, nach Maßgabe fixierter Ordnungen des Respekts (“Das Allerheiligste”), im wesentlichen um die Zelebration des Opfers (“Sacrificium”) zentriert sind. (Friedhelm Kröll)


Teilnehmende Künstler: Rudolf Ackermann, Michael Ammann & Heijko Bauer, Anette Blocher, Laure Chenard, Judith Chrestels, Wolfgang Duck, Hans Grün, Anton Hantschel, Eva Hermann, Helmut Jahn, Franz Janetzko, Heike Jost, Sabine Kleingütl, Lutz Krutein, Manuela Liszewski, Milan Matschke, Joanna Maxellon, Barbara Pfannes, Ariane Ritter, Anja Schoeller, Radka Tuhackova, Teresa Wiechova


Veranstalter:             Katharina und Urban Winkler (Klosterbrauerei Weißenohe)

Ausstellungsleitung:  Lutz Krutein

Öffentlichkeitsarbeit: Michael Schels (Schels PR, jetztkunst.de)

Kooperationspartner: Jürgen Rosner (culture deluxe)

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